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Nachhaltiger Wertschöpfungskreislauf

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Der Nachhaltige Wertschöpfungskreislauf

Nachhaltiger Wertschöpfungskreislauf Als produktiv wird jegliche (wirtschaftliche) Tätigkeit dann angesehen, wenn sie Wert schafft. Die Wertschöpfung findet klassischer Weise entlang der Wertschöpfungskette statt. Diese Kette erlaubt es die benötigten Input Faktoren für eine Organisation, die internen Transformationsprozesse und die entstehenden Output Faktoren zu bestimmen und ihnen einen Wert zuzuweisen (zumeist in Geld ausgedrückt).

Dieser lineare Ansatz für die Ermittlung von Wertzuwachs oder -vernichtung hat aus Sicht einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung zu einer verkürzten Betrachtung der Wertschöpfung geführt. Gerade die zyklischen Prozesse der Sozialen und Ökonomischen Dimensionen der Nachhaltigkeit finden in der Werschöpfungskette keine Beachtung.

 Durch die Erweiterung der Wertschöpfungskette hin zu einem Kreislauf können wir neben den bekannten (Ökonomischen) Input Faktoren die Faktoren der Sozialen und der Ökologischen Dimension berücksichtigen. Der Nachhaltige Wertschöpfungskreislauf erlaubt uns eine detailliertere Betrachtung der Ergebnisse der organisatorischen Transformationsprozesse (Output Faktoren).


Wieso ein Nachhaltiger Wertschöpfungskreislauf benötigt wird

Wertschöpfung beschreibt in der (Geld-)Wirtschaft die Transformation produktiver Tätigkeit und vorhandener Güter in Güter mit einem höheren Geldwert. Die Vor- und nachgelagerten Verbindungen von Prozessen und Vorgängen der Wertschöpfung zwischen Organisationen sind als Werschöpfungskette (engl. supply chain) bekannt.

Werschöpfung wird also als linearer Prozess der "Veredelung" von Gütern wahrgenommen.

Diesem Bild folgend kann man die Wertschöpfung anhand des höheren Geldwerts des Gutes nach der organisationsinternen Transformation darstellen. Für eine Organisation, ein Unternehmen oder ein Projekt bedeutet dies, dass die in Geld bewerten Inputfaktoren plus den eigenen Transformationskosten geringer als der Preis für das Output-Gut sein müssen, um Wert zu schöpfen.

In diese Form der Betrachtung von Wertschöpfung finden die Dimensionen der Nachhaltigkeit nur schwer einzug, da diese auch zyklische Entwicklungen der Dimensionen Ökologie, Ökologie und Soziales einbeziehen.

Wie bildet man im Rahmen der Wertschöpfungskette z.B. die Situation ab, dass

a) durch ökologisch nachhaltige Produktion (z.B. durch den Verzicht auf schwer abbaubare Verpackung) zwar die eigenen Transformationskosten steigen, die Umwelt jedoch eine geringe Belastung erfährt (was einer Reduktion der Kosten zum Umwelterhalt entspricht).

b) die ökomomisch nachhaltig eingesetzten Organisationsressourcen (z.B. Projektbudgets) das Erreichen kurzfristiger (organisatorischer und persönlichen) Ziele behindern oder verhindern, dafür aber die zukünftige Handlungsfähigkeit sicherstellen (was volkswirtschaftlich einer Erhöhung Spar-Quote der Organisation entspricht).

c) ein sozial nachhaltiger Umgang mit internen und externen Ressourcen der Organisation (intern z.B. Mitarbeitern und extern z.B. Kunden) die Kosten für Transformation und Kommunikation erhöhen, jedoch kurz-, mittel- und langfristige Auswirkungen auf die Motivation (erhöhte zukünftige Produktivität), das Image (Wahrnehmung und Kaufverhalten in der Öffentlichkeit) und möglicher Weise sogar die gesellschaftliche Entwicklung (gesellschaftliche Wohlfahrt, auch immateriell) der angesprochenen Ressourcen haben.

Um diese Elemente der Werschöpfung in dem Prozess der Wertschöpfung darzustellen haben wir den Begriff der Wertschöpfungskette (supply chain) genommen und diese zu einem ersten (rudimentären) Modell für einen nachhaltigen Wertschöpfungskreislauf (sustainable supply cycle).

Der Aufbau des Nachhaltigen Wertschöpfungskreislaufs erklärt

Unser Modell des Nachhaltigen Wertschöpfungskreislaufs (engl. Sustainable Supply Cycle) nimmt als Ausgangspunkt die bekannte Wertschöpfungskette (engl. Supply Chain) und erweitert sie in einem ersten Schritt um die vor- und nachgelagerten Prozessschritte der volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren und der letztendlichen Verwertung. Die Wertschöpfungskette wird durch die Einbeziehung alle Transformationsschritte von der Anschaffung bis zur Entsorgung hin zum Wertschöpfungs-Lebenszyklus erweitert.

In einem zweiten Schritt finden dann die Ökologische und Soziale Dimension Einzug in das Modell. Die Dimension der Ökonomie wird erweitert, indem die Entsorgung aus dem Wertschöpfungs-Lebenszyklus auf die Output Faktoren von Ökologie und Sozialem umgeleitet werden.

 

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