Der Nachhaltige Wertschöpfungskreislauf
Als produktiv wird jegliche (wirtschaftliche) Tätigkeit dann angesehen, wenn sie Wert schafft. Die Wertschöpfung findet klassischer Weise entlang der Wertschöpfungskette statt. Diese Kette erlaubt es die benötigten Input Faktoren für eine Organisation, die internen Transformationsprozesse und die entstehenden Output Faktoren zu bestimmen und ihnen einen Wert zuzuweisen (zumeist in Geld ausgedrückt).
Dieser lineare Ansatz für die Ermittlung von Wertzuwachs oder -vernichtung hat aus Sicht einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung zu einer verkürzten Betrachtung der Wertschöpfung geführt. Gerade die zyklischen Prozesse der Sozialen und Ökonomischen Dimensionen der Nachhaltigkeit finden in der Werschöpfungskette keine Beachtung.
Durch die Erweiterung der Wertschöpfungskette hin zu einem Kreislauf können wir neben den bekannten (Ökonomischen) Input Faktoren die Faktoren der Sozialen und der Ökologischen Dimension berücksichtigen. Der Nachhaltige Wertschöpfungskreislauf erlaubt uns eine detailliertere Betrachtung der Ergebnisse der organisatorischen Transformationsprozesse (Output Faktoren).